Trennung mit Kind: Papa wohnt nicht mehr bei uns

Als Mutter vom Partner verlassen zu werden stellte Sabine vor eine große Herausforderung, einerseits konnte sie mit dem Trennungsschmerz  kaum umgehen, anderseits wollte sie jedoch eine Beziehung zwischen dem Vater ihrer Tochter und seiner neugegründeten Familie fördern.

So traf Sabine immer wieder mit dem Vater von Zoe zusammen, arrangierte Treffen und tat als sei die Welt in Ordnung.
Ihre eigenen Gefühle unterdrückte sie, obwohl sie diesen Trennungsschmerz kaum ertragen konnte.
Als gute Mutter stellte sie das Wohl ihres Kindes über ihr eigenes, ihr Kind sollte nicht unter dieser Trennung leiden.

Ihre Trauer gab sie keinen Raum,  in der Hoffnung dass die Zeit die Wunden heilen würde.

Sie stürzte sich in verschiedene Aktivitäten, doch die Zeit heilte diesen Schmerz nicht, auch dass sie das Beste für ihr Kind gab änderte nichts daran. Durch eine Freundin lernte sie eine NLP-Trainerin kennen, schon nach der ersten Sitzung konnte Sabine eine Veränderung erkennen.

Sabine erfuhr dass all ihre Ressourcen in ihr zu finden sind, dass Alles was sie brauche in ihr vorhanden ist, in ihr, so wie in jedem Einzelnem von uns. Hier findet du 5 Schritte um Liebeskummer zu verarbeiten.

Schon nach kurzer Zeit konnte sie mit mit diesem Wissen ihren Schmerz transformieren.

Die wichtigsten Erkenntnisse aus diesen Gesprächen sind nun folgende:

 

1. Denke positiv

„Papa wohnt nicht mehr bei uns.“
„Na und?“
„Wir haben ihn trotzdem lieb so wie er ist und er liebt uns. Alles ist gut“

Wenn man selbst über die Situation positiv denkt, dann überträgt sich das auch auf das Kind / die Kinder. Unsere Kinder wollen uns glücklich sehen. Aber nicht nur uns Mütter, sondern auch die Väter. Wenn Du positiv denkst, über Dich, über deinen Ex, über die ganze Situation, dann sprichst du auch positiv und handelst positiv. Folglich sind die Resultate in deinem Leben auch positiv.

 

2. Bewerte die Meinung anderer Menschen nicht

„Ich bewerte die Meinung anderer Menschen nicht.
Man muss zusammen bleiben egal was ist.“

„Wirklich? Siehst du das so? Das ist eine gute Einstellung, aber weißt Du, bei uns gab es zu viele Unstimmigkeiten, für mich und für ihn war das die beste Lösung.“

Jeder Mensch hat seine eigene Meinung. Diese Meinung entsteht aus den persönlichen Lebenserfahrungen. Zum Glück denken wir nicht alle gleich, das wäre langweilig und man könnte nicht mehr voneinander lernen. Wenn Dir jemand seine Meinung erzählt, dann ist das nicht unbedingt eine Kritik an deiner Meinung, man kann es genauso gut als spannenden Austausch erleben.

 

3. Jeder hat das Recht zu denken was er will.

Ich weiß, dass z.B. Angst, Trauer, … Gefühle sind und Gefühle kann ich ändern. Gefühle sind nichts was für immer anhält.

Gefühle sind wie das Wetter. Ja, es gibt Wochen da regnet es ununterbrochen und man kann sich gar nicht vorstellen, dass es jemals wieder sonnig sein wird. Aber die Sonne kommt wieder. Im Notfall kann ich immer noch die Entscheidung treffen in ein Land zu ziehen in dem die Sonne scheint. Ich kann das Wetter nicht ändern, aber den Ort an dem ich bin. Ich kann es nicht ändern, dass es Gefühle wie Wut, Trauer, Hass oder Schuldgefühle gibt, aber ich kann meinen Fokus auf die anderen Gefühle lenken, die es auch gibt: Freude, Dankbarkeit, Liebe und Vertrauen.

 

4. Ich bin für meine Gedanken verantwortlich

„Ich bin ein Versager…“
„Nein, so ein Blödsinn! Ich habe beim letzten Mal ein paar Fehler gemacht, aber ich habe daraus gelernt! Alles passiert aus einem guten Grund. Heute ist ein neuer Tag und heute gebe ich mein Bestes! Ich bin die beste Mama der Welt!“

Früher dachte ich, meine Gedanken kommen einfach so und fliessen durch meinen Geist. Heute weiß ich, ich kann denken WAS ICH WILL! Am Anfang erfordert das Training und Konzentration, aber es ist genauso eine Angewohnheit die man schnell zum Alltag macht. Kommt ein negativer Gedanke, dann formuliere ich ihn um. SOFORT! Keine Widerrede.

 

5. Energie geht dahin wo ich sie hin lenke , wenn ich an den Schmerz denke, dann fühle ich ihn, denke ich an einen wunderschönen Moment in meinem Leben, dann fühle ich diese Energie und es geht mir gut.

„Denke mal an deinen rechten kleinen Zeh.“
„Jetzt denke an deinen perfekten Traumurlaub. Wo wäre der? Wenn du jetzt in der Lotterie gewonnen hättest wohin würdest du fahren?“
„Jetzt denke an einen Menschen in deinem Leben für den du sehr sehr dankbar bist. Denke an sein Lächeln, an seine Augen und an sein liebes Gesicht.“

Energie folgt der Aufmerksamkeit. Worüber ich nachdenke beeinflusst wie ich mich fühle und das wiederum beeinflusst was ich sage und wie ich handle und das wiederum beeinflusst was mir heute passiert und wie sich mein Leben weiterentwickelt.

Lebensfreude und Dankbarkeit haben Einzug in unser Leben gehalten. Sabine und ihre Tochter haben neue, wunderbare Freunde gefunden die sie ebenfalls schätzen und lieben.

„Trennungsschmerz mit NLP zu verarbeiten ist das größte Geschenk, das ich in dieser Situation bekommen konnte, ich bin frei und bereit meinen gegenwärtigen und zukünftigen Weg mit Freude, Leichtigkeit und Neugierde zu gehen.“, sagte Sabine.

Wir haben die Möglichkeit unser Leben in die Hand zu nehmen und uns von unseren alten Mustern und Gewohnheiten zu befreien, das Leben ist schön ! Wie positives Denken zu einer Beziehung führt, findest du hier.

 

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xoxo Miss P

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