Streit um Ordnung und Sauberkeit: Mit diesen 3 Dingen funktioniert eine Beziehung trotzdem

„Deine Socken liegen wieder überall rum!“, „Du hast die Zahnpasta schon wieder aufgelassen!“

Einigen Paaren geht es tagtäglich so. Immer wieder aufs Neue streiten sie sich um die selben Kleinigkeiten wie zuvor und dabei geht es immer um das Eine: Der eine Partner legt großen Wert auf Ordnung und Sauberkeit und der andere fühlt sich wohl im Chaos.

Kann diese Beziehung dann überhaupt funktionieren?

Ja, sie kann, aber dazu benötigt sie drei Dinge: Akzeptanz, Mühe und Regeln!

 

Bei den Socken geht es nicht um die Socken:

In Wahrheit steckt hinter jedem dieser Streitgründe etwas Anderes, etwas viel tiefgründigeres: Ein verletzter Wert!

Der Ordnungsfanatiker legt auf die Ordnung nunmal großen Wert. Er fühlt sich nur dann wirklich zu Hause, wenn es rund um ihn herum aufgeräumt und sauber ist, denn so wurde ihm das von klein auf beigebracht. Er hält es für ganz natürlich und glaubt, dass jeder Mensch das so sieht oder zumindest verstehen kann. Dann kommt auf einmal der Partner, sie ziehen zusammen und stellen fest: „Oh, was den Haushalt betrifft ticken wir ja vollkommen verschieden.“ Der Chaotische ist wahrscheinlich in einem Haus aufgewachsen, in denen andere Werte vorgingen. Die Ordnung ist für ihn zwar auch schön und gut, doch eben nicht so wichtig wie andere Dinge. Glaubst du, dass es eurer Beziehung manchmal gut tut, wenn du deinen Partner bestrafst? Klicke hier und finde es heraus!

Eine Situation, in der man genau das feststellen kann, wäre zum Beispiel so eine:

Das Paar steht morgens gemeinsam auf, beide gehen duschen, machen sich fertig, frühstücken und die Sonne sagt Hallo. Beide wollen heute was zusammen unternehmen, aber der Chaotische ist schon startklar und will so schnell wie möglich die Sonne genießen, doch der Ordentliche kann das Haus nicht verlassen ohne das Bett gemacht, das Geschirr gespült und das Haus aufgeräumt zu haben.

An diesem Punkt prallen zwei verschiedene Werte aneinander. Beide können den Anderen nicht verstehen und es führt zu einem Streit, da keiner der beiden von seinem Standpunkt weichen will. Immerhin sind beide Partner von der Richtigkeit der eigenen Meinung überzeugt.

Somit kommen wir nun zu Punkt 1 der drei Dinge, mit denen eine Beziehung trotzdem funktionieren kann:

Die Akzeptanz

Es ist wichtig, dass BEIDE die Werte des Anderen akzeptieren, denn verstehen können sie das ja schon nicht.

Sie müssen sich vor Augen halten, dass sie unterschiedlich aufgewachsen sind und unterschiedlich erzogen wurden. Ein Glaubenssatz, der beiden dabei hilft ist zum Beispiel „Mein Partner ist nunmal so wie er ist und ich liebe ihn so wie er ist.“

Was viele Menschen versuchen aber niemals klappt ist, dass sie den Partner ändern wollen. Sie glauben wenn sie noch 100 mal ihre Meinung erklären und so oft darüber streiten, muss der Partner ihn doch verstehen und einsehen, dass er die ganze Zeit falsch lag.

Aber: Es gibt kein Richtig oder Falsch! Und der Partner lässt sich dadurch nicht ändern!

Auf Verständnis zu hoffen ist also Fehlanzeige! Das Lösungswort lautet: AKZEPTANZ!

 

Punkt 2: Mühe

Den Partner nur so zu akzeptieren wie er ist reicht leider nicht. Veranstaltet der eine weiterhin Chaos und der Andere ist den lieben langen Tag damit beschäftig ihm hinterher zu räumen, ist zumindest einer der beiden nicht glücklich damit. Auch wenn sie sich dabei denken „So ist er halt.“, werden sie auf Dauer nicht happy damit.

Das Zauberwort heißt: Mühe!

Der Putzteufel muss sich Mühe geben es seinem Partner nicht übel zu nehmen, wenn er wieder was liegen lässt. Eine offene Zahnpasta oder ein paar Socken im Haus sollten für ihn kein Grund mehr sein auszurasten, solange er weiß, dass sein Geliebter das nicht mit Absicht macht.

Ebenso muss sich der Unordentliche Mühe geben seinen Kram wieder weg zu räumen, nachdem er ihn benutzt hat.

Solange sie sich dabei beide vor Augen halten, dass sie das für die Beziehung tun und dass das der einzige Weg ist, damit es funktionert, ist es für sie wesentlich leichter. Leidet eure Beziehung unter lästigem Alltagsstress? Dann findest du hier Tipps dem zu entgehen!

Meistens hilft schon die Akzeptanz und die Mühe für eine harmonische Partnerschaft, aber in manchen Fällen ist es von Vorteil gewisse Regeln aufzustellen…

Punkt 3: Regeln

Die wohl bekannteste Methode für Ordnung ist der Putzplan. Ihr stellt einfach Regeln für eine Woche auf, in denen festgelegt wird wer für den Müll, die Wäsche, das Geschirr…etc. wann zuständig ist und solange sich beide daran halten ist für Harmonie gesorgt.

Eine andere Möglichkeit wäre die Cent-Methode. Bekannt ist es ja besonders in der Schule oder zu Hause bei den Eltern, dass das Kind beim Aussprechen eines Schimpfwortes 50 Cent ins Sparschwein wirft.

Es lässt sich aber wunderbar auf die Beziehung zwischen Putzteufel und Chaot abwickeln. Lässt jemand die Zahnpasta mal wieder offen auf dem Schrank liegen oder vergisst die Schmutzwäsche in den Wäschekorb zu stecken, zahlt er 5 Euro in die gemeinsame Kasse.

Vorteil bei dieser Methode ist, dass irgendwann sogar was Gutes dabei rauskommt. Wenn genug Geld im Spartopf liegt können sich beide ein schönes Wellness-Wochenende gönnen.

Für den Fall, dass auch das nicht hilft gibt es jetzt die allerletzte Möglichkeit: Die Haushaltshilfe

Damit wäre das Thema Ordnung und Sauberkeit endgültig vom Tisch! 😉

 

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xoxo Miss P

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