Anzeichen von Bindungsangst

Du glaubst vom Pech verfolgt zu werden? Einfach nicht den Richtigen zu finden? Deine Beziehungen sind immer zum Scheitern verurteilt? Möglicherweise ist die Antwort darauf diese: Du leidest unter Bindungsangst!

Was sich im ersten Moment zwar wie eine Krankheit anhört, ist letztendlich nicht so schlimm wie du jetzt vielleicht denkst, denn du kannst dich davon auch wieder befreien. Aber dafür musst du erstmal herausfinden ob es wirklich Beziehungsangst ist.

 

1. Hast du oft das Gefühl zu ersticken?

Menschen mit Bindungsangst tun sich schwer damit Nähe zuzulassen. Körperliche wie emotionale Nähe, denn es beutetet für sie Verletzlichkeit. Sobald sie sich für jemanden öffnen, geben sie ihm die Chance sie zu verletzen. Das müssen sie nicht bewusst wahrnehmen, doch das äußert sich zum Beispiel, indem sie sich innerlich dagegen wehren jemanden nah an sie heran zu lassen. Das kann beim Sex mit einer fremden Person der Fall sein oder auch schon bei einer innigen Umarmung. In solchen Momenten fühlen sie sich regelrecht beengt und es gibt ihnen das Gefühl fast keine Luft mehr zu bekommen.

 

2. Ziehst du immer wieder vergebene Männer an?

Immer wieder gerätst du an Männer, die keine Beziehung wollen, verheiratet sind oder keine Zeit für eine wirkliche Partnerschaft haben, da sie ständig im Ausland unterwegs sind. Bis jetzt dachtest du, du hast einfach eine riesige Pechsträhne gehabt, aber in Wahrheit hat das mit Pech nichts zu tun. (Pech existiert eigentlich nicht, es hängt nur von deiner inneren Einstellung ab)

Nicht zufällig rufst du andauernd bindungsunfähige Männer in dein Leben, du ziehst sie regelrecht an, weil du selber Angst vor einer Beziehung hast, bzw. Angst vor dem Scheitern einer Beziehung. Bei solchen Männern scheint dir eine Trennung nicht so schwer wie bei den Traumprinzen.

Bewusst geschieht das natürlich nicht. Bewusst wünschst du dir einen Partner, der dich aufrichtig liebt und für den du die Nummer 1 ist, aber unbewusst steckt in dir die Angst diesen Partner zu verlieren und verletzt zu werden. Deine „Pechsträhne“ der beziehungsunfähigen Männer ist eigentlich eine selbstaufgestellte Schutzmauer, um nicht verletzt zu werden. Halte dich an diese 7 Sachen und du wirst garantiert Single bleiben.

 

3. Bindungsangst gleich Verlustangst?

Wie im zweiten Beispiel beschrieben verbirgt sich hinter der Bindungsangst eine ganz andere Angst, nämlich die Verlustangst. Aber warum heißt es dann nicht Verlustangst, sondern Bindungsangst?

Die Verlustangst entsteht in diesem Fall bei dir, weil du Angst hast deinen perfekten Partner zu verlieren, doch dieser existiert noch gar nicht in deinem Leben. Um ihn wirklich verlieren zu können, muss er dich erstmal verletzen und dazu mit dir Schluss machen. Was bedeutet dafür müsstet ihr erstmal zusammen sein. Da dies in deinem Hier und Jetzt nicht der Fall ist, weil du ihn noch nicht kennengelernt hast, entsteht dadurch eine Bindungsangst. In deinem Kopf sind eine Beziehung und verletzt werden enger miteinander verbunden als eine Beziehung und für immer miteinander glücklich zu sein.

Eine mögliche Erklärung für Bindungsangst ist die Erfahrung von einer oder sogar mehreren gescheiterten Beziehungen. Entweder in deinem engsten Umfeld, wenn du zum Beispiel die Trennung deiner Eltern erlebt hast und anschließend gesehen hast, wie sehr sie darunter leiden. Oder es kann auch deine eigene Ex-Beziehung sein, die dich in ein großes Loch gezogen hat.

Bei vielen Menschen entstehen dadurch nämlich gewisse Ängste nochmal verletzt zu werden. Wenn du einmal gespürt hast wie weh ein gebrochenes Bein tut, würdest du dir ja schließlich auch nicht wünschen dir dein Bein nochmal zu brechen. Aus diesem Grund gerätst du immer wieder an einen Narzissten!

 

Wie kannst du dem Pech ein Ende setzen, der Bindungsangst auf Nimmer Wiedersehen sagen und endlich die Beziehung führen, die du dir wünschst? 

Schritt 1 hast du bereits getan: Du hast erkannt, dass du unter Bindungsangst leidest. Der erste Schritt zur Besserung ist ja bekanntlich die Erkenntnis. Kannst du abhaken und auf zu Schritt 2 gehen!

Dein inneres Mind-set ändern! Beziehungen solltest du mit positiven Gedanken verbinden, dann erreichst auch du ein positives Erlebnis in einer Beziehung. Statt also immer an die schlimmen Trennungen in deinem Umfeld oder in deiner persönlichen Vergangenheit ins Gedächtnis zu rufen, denk an die, die es geschafft haben. Die heute eine wunderschöne Beziehung oder sogar Ehe führen und sage dir: “Das kann ich auch!“ 

 

( Frage am Rande: Wie geht es den Personen in deinem Umfeld, bei denen du eine schlimme Trennung miterlebt hast? Haben sie mittlerweile vielleicht wieder eine neue Beziehung?) 😉

 

Schritt 3: Lasse dich bewusst für einen Moment auf die Angst ein, von deinem künftigen Traumprinzen getrennt zu werden. Denke jetzt 3 Jahre weiter…

Siehst du dich 3 Jahre nach der Trennung immer noch weinend auf dem Sofa sitzen oder sitzt neben dir vielleicht schon der Nächste? Eine Trennung muss nicht immer was Schlimmes sein, in den meisten Fällen führt sie dazu, dass du erkennst, dass es eben doch nicht der Richtige war. Und dann bist du wieder bereit und offen für deinen Traummann.

Im Leben passiert NICHTS ohne GRUND! Der Grund für eine Trennung ist einfach der, dass der Richtige noch kommt und du dann auch für ihn bereit bist.

Mit diesen Gedanken bist du frei von jeglicher Beziehungsangst und kannst dich nun für eine echte, leidenschaftliche Liebe öffnen!

 

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xoxo Miss P

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