Die 4 wichtigsten Regeln einer funktionierenden Fernbeziehung

„Tschüss, mein Schatz. Wir sehen uns dann in drei Wochen wieder!“ — Ja, so eine Fernbeziehung kann weh tun, sich schmerzhaft anfühlen und bei mangelndem Vertrauen nicht immer so ganz unkompliziert ablaufen.

Wenn ihr selbst euch in einer Fernbeziehung befindet, wisst ihr wovon ich rede. Sicher kennt ihr das Gefühl, den Partner zum letzten Mal für einen längeren Zeitraum in eure Arme zu schließen und ihn kaum noch loslassen zu wollen. Und sicher kennt ihr auch die Momente zwischen den gemeinsamen Wochenenden, die ihr allein in eurer Wohnung verbringt und euren Lebensgefährten wirklich vermisst.

Da kann man sich schon manchmal fragen, ob so etwas auf Dauer wirklich funktionieren kann, nicht wahr? Doch keine Sorge: Mit den richtigen Methoden und Tricks auf eurer Seite wird auch eure Fernbeziehung gelingen und nicht unbedingt zu einer schmerzvollen und unabsehbaren Angelegenheit…

 

Regel 1: Schafft Vertrauen!

Es klingt immer so simpel, ich weiß. „Vertrauen ist das wichtigste in einer Beziehung.“ Schön und gut aber — wie geht das? Ist es nicht normal, ein kleines Unwohlsein in der Magengegend zu spüren, wenn der Partner vielleicht sogar einige hundert Kilometer entfernt in einer anderen Stadt lebt und du keine Ahnung hast, was er macht oder wo er ist? Ja, das kann schon sein. Aber das kannst du beheben. Und so geht’s:

Wenn ihr euch seht, sprecht ihr ganz offen und ehrlich über die Zeit, die ihr allein verbracht habt und erzählt euch von den wichtigsten Dingen, die ihr in der Zeit erlebt habt. Wichtig: Hierbei geht es nicht um oberflächliche Geschichten wie eure Jobs, sondern um das, was ihr persönlich erlebt habt uns insbesondere eure Gefühlswelt ohne den Partner. Gebt euch beispielsweise abwechselnd fünf Minuten Redezeit, lasst euch gegenseitig ausreden und hört einander zu. Wertet das Gesagte nicht sofort, sondern hört einfach genau hin, was euer Partner sagt. Diese gegenseitige Offenheit wird euch ein tieferes Vertrauen einbringen, als ihr denkt.

Denn: Wenn ihr einen „Sinn“ für euren Partner habt und verstehen könnt, wie er wann warum handelt und sich ohne euch fühlt, könnt ihr euch in der „einsamen Phase“ besser ineinander hinein versetzen. So erlebt ihr Vertrauen zu eurem Partner, da ihr ihn viel tiefgründiger kennt und nicht darüber spekulieren müsst, was er wohl gerade treibt und ob er sich vielleicht sogar in der Zwischenzeit mit einer Anderen vergnügt. Ihr kennt euch wirklich — und diese Basis ist der Grundstein für grenzenloses Vertrauen.

 

Regel 2: Schafft euch einzigartige Momente und genießt auch den Alltag!

Wie passt das denn zusammen: Einzigartige Momente schaffen und den Alltag gemeinsam genießen? Ganz simpel: Die Gefahr einer Fernbeziehung besteht immer darin, dass ihr euch für lange Zeit nicht seht und euch an den wenigen gemeinsamen Tagen nur die Schokoladenseite voneinander zeigt. Lebt ihr dann aber zu einem späteren Zeitpunkt einmal zusammen, zeigt sich plötzlich die nicht ganz so schokoladige Seite eurer besseren Hälfte. Heißt: Ihr erlebt nach so langer Zeit zum ersten Mal den Alltag und der Zauber der seltenen Zusammentreffen ist verflogen.

Das müsst ihr verhindern! Aber: Wie geht das?

Folgende Idee funktioniert wunderbar: Angenommen ihr seht euch einmal für ein langes Wochenende. Dein Partner besucht dich bei dir zu Hause und ihr wollt eine schöne Zeit miteinander verbringen. Deine Aufgabe: Plane für dieses Wochenende eine Überraschung. Das heißt, einen Moment, den ihr gemeinsam verbringt und der euch lang in Erinnerung bleiben wird. Das muss nichts Teures oder wirklich Ausgefallenes sein. Einfach etwas, das ihr gemeinsam schon lang nicht mehr gemacht habt oder einmal gern machen würdet. Und jetzt kommt der Knackpunkt: Die restlichen Tage verbringt ihr ganz Alltäglich. Wäsche waschen, auf dem Markt einkaufen gehen, vielleicht mal einen Kaffee trinken und die Lieblingsserie schauen. Warum? Weil ihr so beide Seiten einer gesunden Beziehung kennenlernt und nicht in die Romantik-Falle einer Fernbeziehung tappt, die sich beim späteren Zusammenleben als tatsächliche Falle enttarnt und der Alltag mit deinem Partner nicht mehr wirklich harmonisch verläuft. Denn auch eine Fernbeziehung sollte auf Eines hinauslaufen: Auf ein gemeinsames Leben — völlig gleich ob in absehbarer oder ferner Zukunft. Es gibt aber auch ein paar Vorteile des getrennten Wohnen, hier findest du sie.

 

Regel 3: Ignoriere, was Andere darüber sagen!

Ich weiß, Fernbeziehungen sind immer so eine Sache. Niemand glaubt an sie, jeder hatte sie schon einmal — und meistens ging es schief. Da Menschen wirklich einfach gestrickt sind und viel zu häufig von sich auf Andere schließen, gilt auch in diesem Fall: Höre nicht auf Andere. Wenn du dir sicher bist, dass es bei euch funktionieren wird, dann lasse daran keinen Zweifel aufkommen und fokussiere dich nicht auf das Gerede von Außenstehenden. Sprich’ auch ruhig mit deinem Partner über das, was dein Umfeld darüber denkt und wozu dir Andere raten, aber versichere ihm, dass du dich davon nicht beirren lässt.

Teile auch dieses wichtige Thema mit deinem Freund und du wirst sehen, dass sich Vertrauen auch auf über viele Kilometer stärken lässt. Oder hat dein Partner vielleicht Bindungsangst? Hier findest du die Anzeichen.

 

Regel 4: Behalte etwas von deinem Partner bei dir!

Ja, das klingt kitschig, ist es vielleicht auch — aber es wirkt! Bevor dein Freund also dein zu Hause verlässt und sich auf macht Richtung Ferne, bitte ihn, etwas von sich dazulassen. Ein T-Shirt, seinen Pullover oder vielleicht sein Parfüm. Vollkommen egal was: Es hilft gegen die manchmal aufflackernde Einsamkeit, sorgt für Vorfreude und beugt dem schlimmsten Herzschmerz vor.

Und, denkst du diese vier Tipps können dir weiterhelfen? Ich bin mir sicher: Konsequent und richtig angewandt, wirst du mit diesen vier Regeln für eine Fernbeziehung auf lange Sicht eine wirklich gelungene und harmonische Fernbeziehung haben, die sich nicht beim späteren Zusammenleben als reinste Wolke Sieben entpuppt und in sich zusammenfällt, sondern eine auf einer gesunden Substanz gründet.

 

Hier kommst Du zu Miss P TV!

 

xoxo Miss P

Leave a Reply