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Bindungsangst Teil 1 – Woran erkennt man sie?

Datest Du jemand, bei dem Du Bindungsangst vermutest? Oder hast Du selbst große Schwierigkeiten, eine feste Beziehung einzugehen? In diesem Blog erfährst Du alles wichtige zu diesem Thema: Was Bindungsangst ist und wie man sie am besten wieder los wird.

Woran erkennt man Bindungsangst?

Eine Person mit Bindungsangst setzt seine obersten Prioritäten im Leben auf Freiheit und Eigenständigkeit. Sobald ein bisschen Abhängigkeit von einer anderen Person aufkommt, stellen sich Gefühle der Panik und des Ausgeliefertseins ein. In einer gesunden Beziehung werden die Gegensätze Abhängigkeit und Freiheit immer wieder ausbalanciert.

Häufig führen Menschen mit Bindungsangst On-Off-Beziehungen, offene Beziehungen oder sind die meiste Zeit Single und lassen sich nicht auf etwas Ernstes ein. Oft wollen sie eine Beziehung führen, scheitern aber an ihren Ängsten. So versuchen sie sich irgendwann zufrieden zu geben und führen ein Liebesleben nach ihren Möglichkeiten.

Die ganzen oberflächlichen Kontakte mit dem anderen Geschlecht vermindern aber immer mehr das schon niedrige Selbstwertgefühl. Ein Mensch ist darauf ausgelegt Beziehungen zu anderen Menschen zu pflegen, da in jedem Menschen der unersättliche Hunger nach Liebe, Geborgenheit und Sicherheit vorhanden ist. Ihre negative Sicht auf sich selbst und mögliche Verletzungen wehren sie ab, indem sie sich vor anderen verschließen. So können sie keinem anderen Menschen Liebe schenken und auch keine Liebe von außen empfangen.

 

Eine Person mit Bindungsangst erkennt man oft nicht sofort. Wenn eine Beziehung beginnt ist sie zuerst sehr intensiv und innig. So wie man vielleicht noch nie die Gefühle zu einem anderen Menschen empfunden hat. Aber sie endet auch genauso schlagartig. Andere Bindungsphobiker flirten zwar gerne, aber behalten alles sehr unverbindlich und man weiß nicht, ob man jetzt ein Paar ist oder nicht. Der Grund ist der Freiheitsdrang und die Angst vor den Erwartungen, die an einen gestellt werden. Die Emotionen sind mal intensiv, dann aber wieder abweisend. Man hat keinen Durchblick, ob ER etwas von einem will oder nicht. Da sollten schon die Alarmglocken läuten!

Bindungsangst entsteht, wenn in der frühen Kindheit die Erfahrung der Bindung nicht gegeben war. Bei anderen entstand die Angst erst später, aufgrund negativer Erfahrungen im Bereich von Freundschaften und Liebesbeziehungen. Mehr darüber erfährst Du im 2. Teil des Blogs.

Was hilft?

Als erstes musst Du wissen und dir immer wieder selbst klar machen, dass es NICHT an dir liegt. Wenn ER an Bindungsangst leidet, dann hat er verschiedene Ängste vor einer Beziehung mit dir, die ihn plagen. Da sind viele Unsicherheiten und Erfahrungen, die er nicht positiv in Erinnerung hat. Willst Du ihm eine Chance geben, dann rechne damit, dass ER einige Zeit braucht um dir vertrauen zu können. Fordere nichts von ihm, sondern genieße die Zeit. Grenze dich ab, wenn es dir zu intensiv wird – auch wenn Du dir das so sehr wünschst. Aber es tut weh, wenn er sich dann wieder von dir distanziert. Versuche ein bisschen Balance hineinzubringen. Dränge ihn nicht zu Entscheidungen. Will er wirklich mit dir zusammen sein, dann lässt er sich weiterhin auf dich ein. Was immer wichtig ist: Höre auf dein Bauchgefühl und Du wirst das Richtige tun. Besorge dir Literatur und Tipps von Experten!

 

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xoxo Miss P

 

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