Entdecke die Liebe zu deinem Körper!

Der Sommer zeigt sich in vollen Zügen. Dieses Jahr ist es hier ganz besonders heiß. Die Temperaturen schießen in die Höhe und man wünscht sich nichts mehr als sich einfach abzukühlen. Doch leider ist es für manche Frauen leichter gesagt als getan, denn eine Sache kommt ihnen dazwischen: Der ewige Konflikt mit ihrem Körper. In den vergangenen Wochen haben mich sehr sehr viele Nachrichten erreicht von Frauen, die gerne glücklich und zufrieden am Strand liegen wollen, ohne dass die Menschen sie komisch anschauen. Sie wollen sich endlich wieder wohl in ihrer eigenen Haut fühlen und ganz offen mit ihrem Körper auf die Straße gehen und sich der Welt ohne Angst und Zweifel zeigen. Einige Frauen haben mir sogar geschrieben, dass sie selbst bei 30° nur in langen Hosen nach draußen gehen und weder ein schöner Rock noch ein Bikini für sie infrage kommen. Sie quälen sich selbst lieber bei dieser Hitze als den Mut aufzubringen selbstbewusst aus dem Haus zu gehen. Ich möchte dem Ganzen wahnsinnig gerne ein Ende setzen, denn keine Frau sollte sich für ihren Körper schämen. Jede einzelne Frau auf diesem Planeten sollte ihren Körper so akzeptieren wie er ist und sich nicht davon abhalten lassen die Sonne in kurzen Hosen zu genießen. 

Diese vielen Nachrichten erinnerten mich an eine Freundin von mir, der es mal genau so ging. Als ich sie kennenlernte litt sie bereits stark unter ihrem Gewicht. Ihr Name ist Michelle. Michelle wünschte sich nichts sehnlicher als endlich eine schöne schlanke Figur zu haben. Schon zu Schulzeiten musste sie täglich Mobbing-Attacken von den Jungs der Klasse aushalten und wurde dort mit fiesen Namen beschimpft. Der ganze Druck von Außen und das Mobbing haben sie nur noch weiter zu den Ersatz-Glücklichmachern namens Chips und Schokolade geführt. Mittlerweile war sie an einem Punkt angekommen, an dem sie ebenfalls nur bedeckt die Außenwelt betrat. Bei jedem Wetter sah man sie nur in langen Leggins und einem Oberteil, welches ihre Arme verdeckte. Ihre Unzufriedenheit mit dem Körper zeigte sich in allen anderen Lebensbereichen ebenfalls. Michelle traute sich nicht auf einen Mann zuzugehen und ihn anzusprechen, sie hatte Angst vor Zurückweisung und erlag dem Glauben, dass sie sowieso nie den Mann ihrer Träume findet. Willst du deinen Mr.Right auch finden? – Mit diesen Tipps gelingt dir die Suche! Zudem war sie sehr schüchtern und sprach ungern andere Menschen an, weil sie sich so sehr für ihr Aussehen schämte. In meinen Augen war Michelle aber trotz starkem Übergewicht eine wunderschöne und begehrenswerte Frau. Das hatte ihr zu dem Zeitpunkt bloß noch niemand gesagt. Also half ich ihr dabei den wahren Wert ihrer Person zu erkennen und ihren Körper zu akzeptieren wie er ist. Heute, nur ein Jahr später, schrieb sie mir eine Nachricht: „Dies ist der erste Sommer, in dem ich mich nicht verstecken muss. Ich kann mich endlich frei bewegen und trage heute zum ersten Mal seit langer Zeit einen Bikini. Vielen Dank, Petra! Ohne dich hätte ich das niemals geschafft.“ 

 

Mit folgender Strategie haben Michelle und ich es geschafft, dass sie mit ihrem Körper im Einklang ist:

 

#1: Vergleiche dich nicht mit anderen Frauen!

Der erste Schritt ist die Erkenntnis, dass jeder Mensch ganz einzigartig ist. Jeder hat einen anderen Körperbau, andere Gene, andere Knochen. Allein aus diesem Grund sollte man sich schon nicht mit anderen Frauen vergleichen. Jedoch leben wir in einer Zeit, in der Social Media und das Fernsehen uns täglich die perfekte Frau präsentieren und es somit für uns schwieriger wird uns nicht mehr zu fragen „Warum hat die so eine perfekte Figur? Was macht sie bloß anders als ich? Wieso bin ich nicht mit diesem Körper geboren worden?“ – All das sind Fragen, die dir auf Dauer schaden, denn sie bringen dich von deinem eigenen wunderschönen Körper noch viel weiter weg. 

Noch dazu sieht man sowohl auf sämtlichen Social Media Plattformen als auch im Fernsehen nicht immer das echte Leben. Vieles ist gestellt und hat mit der Realität nur sehr wenig zu tun. 

Fakt ist: Es bringt dir nichts, wirklich überhaupt nichts Gutes, wenn du dich ständig mit anderen Frauen vergleichst. Denn dadurch redest du dich und deinen Körper schlecht und bestärkst den Glauben in dir, dass du nicht schön bist. Als Michelle das damals erkannte, hörte sie sofort auf die Figuren anderer Frauen bis ins letzte Detail zu betrachten und jedes einzelne Körperteil mit ihrem zu vergleichen. Sie erzählte mir, dass sie allein durch diese Übung weniger negative Gedanken zu ihrem Körper hat. So überwindest du deine Unsicherheit, klicke hier!

 

#2: Vergebe den Menschen, die dich verletzt haben!

Wie gesagt wurde Michelle schon in der Schule wegen ihres Körpers gemobbt. All die fiesen Beleidigungen und Sätze dieser Jungs sind ihr im Gedächtnis geblieben und haben sie gequält. Dadurch sind erst ihre Ängste entstanden. Erst seit diesem negativen Feedback traute sie sich nicht mehr Menschen anzusprechen und ohne Selbstzweifel in die Öffentlichkeit zu gehen. 

Ich habe sie gefragt was sie glaubt warum diese Jungs sie damals gemobbt haben.

„Sie waren ja selber noch Kinder und wussten glaube ich gar nicht, wie sehr sie mich damit verletzten und wie sehr es mich geprägt hat.“, antwortete Michelle darauf.

„Ganz genau. Diesen Jungs ging es dabei gar nicht um dich. Es ging bloß um sie. Sie wollten sich selber besser darstellen und wollten somit die Aufmerksamkeit der ganzen Klasse auf sich ziehen. Leider warst du dabei ihr Opfer. Kannst du ihnen wohl vergeben?“, fragte ich sie.

„Warum sollte ich das tun? Sie haben mich schließlich schon sehr verletzt.“, entgegnete Michelle ohne zu zögern.

„Ich weiß. Aber Vergebung ist wichtig, um ein Kapitel abzuschließen und ein neues zu beginnen.“ 

„Heißt das: Wenn ich diesen Jungs nicht vergebe, dass sie mich damals unter Anderem fette Kuh nannten, dann wird mich das weiterhin begleiten?“, wollte Michelle wissen.

„Ja.“, sagte ich. „Vergebung ist ein wichtiger Schritt im Leben. Durch Vergebung kannst du loslassen. Dadurch verlieren die Sätze, Meinungen und sogar Beleidigungen solcher Personen ihre Bedeutung für dich. Vergebung passiert nicht von heute auf morgen. Es ist ein Prozess.“, erklärte ich ihr. „Möchtest du diesen Schritt gehen, um ein neues Kapitel in deinem Leben aufzuschlagen?“, fragte ich Michelle. 

„Was genau muss ich denn tun? Wie funktioniert Vergeben denn?“

„Für den Anfang kannst du dir immer wieder sagen ‚Diese Jungs hatten in Wahrheit gar kein Problem mit meiner Figur. Sie hatten ein Problem mit sich selbst und brauchten mich, um von sich selbst abzulenken. Ich vergebe ihnen, dass sie mich als Zielscheibe auswählten und mir weh taten und wünsche ihnen alles Gute.‘ –  Je öfter du dir das selber sagst, desto mehr wird sich das in deinem Gehirn verfestigen. Und irgendwann wirst du erkennen, dass du eine ganz wunderbare und wunderschöne Frau bist.“ , sagte ich zu Michelle.

 

#3: Sei dankbar für deinen Körper!

Michelle sagte damals so oft: „Ich hasse meinen Körper! Ich wünschte er gehört zu einer anderen Person, aber nicht zu mir!“ Sie war so sehr damit beschäftigt ihren Körper zu hassen und mit negativen Gedanken zu beschmutzen, dass dort gar kein Platz mehr für ein Fünkchen Liebe war. Aber jeder Körper hat es verdient geliebt zu werden, ganz egal wie er aussieht. Obwohl Michelle es in dem Moment nicht wahrhaben wollte, musste sie schließlich zugeben, dass sie ihrem Körper doch für einige Dinge dankbar ist. Sobald sie mal für einen Moment ihren ganzen Hasse beiseite geschoben hat, konnte sie auf einmal erkennen, dass ihr Körper mehr für sie tat, als sie bisher dachte. 

In den meisten Fällen ist man erst dann dankbar für seine Gesundheit, wenn diese einmal weg ist. Sobald der Körper plötzlich wichtige Funktionen eingestellt hat, wird einem bewusst, wie gut man es vorher hatte. Und dann kommen so Gedanken wie: „Hätte ich meinem Körper doch bloß mehr Aufmerksamkeit und Liebe geschenkt. Warum habe ich nicht gesehen, was mein Körper alles für mich getan hat. Wäre ich doch nur mal achtsamer mit ihm umgegangen und hätte ihm die entsprechende Dankbarkeit gezeigt, dann hätte mein Körper vielleicht nicht aufgehört mich zu unterstützen.“ 

Solche Gedanken sind nicht ausgedacht, die habe viele Menschen, bei denen der Körper plötzlich nicht mehr so funktioniert wie man es von ihm gewohnt war. Deshalb ist es so wichtig die Dankbarkeit und Liebe zum Körper nicht zu vergessen, wenn man noch gesund ist. 

Ich habe Michelle damals diese letzte Übung mitgeben, die sie zu Hause durchführen sollte:

Nimm dir heute Abend mal eine Stunde Zeit nur für dich. Lass dich nicht ablenken, schalte den Fernseher und andere Möglichkeiten der Ablenkung aus und konzentriere dich nur auf dich. Jetzt schreibst du auf ein Blatt Papier all die Dinge, für die du deinem Körper dankbar bist. Was macht der Körper jeden Tag für dich? In welchen Situationen unterstützt er dich am meisten? Kannst du ohne seine Funktionen deinem Beruf überhaupt noch nachgehen? Kannst du ohne seine Funktionen dein Hobby weiterhin ausführen? Für was bist du deinem Körper dankbar? – Erstelle eine Liste! Verinnerliche diese Liste und führe sie dir jedes Mal vor Augen, wenn du wieder einen negativen Gedanken bezüglich deines Körper hast! 

 

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xoxo Miss P

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