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Glückliche Beziehung trotz Kind? – So klappt’s!

Die meisten Paare trennen sich nach dem ersten gemeinsamen Sommerurlaub. Denn dann ist der Alltag weg, und es steht nur noch eine gemeinsame Zeit an. Niemand arbeitet, niemand muss einkaufen und sich um den Haushalt kümmern. Im ersten gemeinsamen Urlaub merken die Paare wie es ist, von morgens bis abends ununterbrochen zusammen zu sein. Und das ist nicht immer leicht. Manche stellen fest, dass sie ganz andere Vorstellungen haben als der Partner. Die einen wollen lieber bis mittags ausschlafen und den ganzen Tag am Strand liegen. Die anderen wollen Urlaub machen, um neue Eindrücke von der Welt zu gewinnen und neue Dinge zu erleben.

Doch ist der erste große Sommerurlaub gut überstanden, steht einem glücklichen Paar erstmal nichts im Wege. Ein paar Jahre voller Romantik, Liebe und trauter Zweisamkeit ziehen vorüber. Und irgendwann gibt es wieder einen Punkt in der Beziehung, an dem viele Partner lieber getrennte Wege gehen als die Zeit gemeinsam zu meistern. Es ist die Zeit kurz nach der Geburt des ersten gemeinsames Kindes. So glücklich diese Vater – Mutter – Kind – Welt auch immer scheinen mag und in den Köpfen existiert, so sieht es leider nicht immer aus. Tatsächlich scheitern einige Beziehungen im ersten Jahr, nachdem das Kind das Licht der Welt erblickte.

Warum trennen sich so viele Paare kurz nach der Geburt des Babys?

#1: Glaubenssätze führen zu Ängsten und Erwartungen

Nachdem ein Liebespaar ein Baby bekommt, bekommt es gleich jeweils eine weitere Rolle mit, welche sie erfüllen muss. Nämlich die der Vater/Mutter = der Eltern. Und das ist eine ganz neue Rolle in ihrem Leben. Bevor man diese nicht einmal leibhaftig erlebt hat, weiß man nicht genau wie man sie erfüllen muss und was wirklich auf einen zukommt, wenn plötzlich ein Kind da ist. Man hat nur ein bestimmtes Bild vor Augen, geprägt von Glaubenssätzen im Bezug auf ein Familienleben.

Jeder, der zum ersten Mal Vater/Mutter wird, hat eine bestimmte Vorstellung im Kopf, wie es sein wird. Meist hängt die Vorstellung mit den eigenen Eltern zusammen. Angenommen du als Frau hast gemerkt, dass deine Mutter total überfordert mit Erziehung, Haushalt und Beruf war, weil dein Vater sich überhaupt nicht um sie oder nicht genug um dich gekümmert hat. Deine Mutter war oft traurig und unglücklich, hat dir erzählt wie schwer es ist eine gute Mutter und Ehefrau und Hausfrau und Arbeiterin gleichzeitig zu sein. Vielleicht hat sie dir auch so etwas wie: „Männer sind doch alle gleich. Bis spät nachmittags gehen sie arbeiten und zu Hause liegen sie nur auf dem Sofa und wollen bedient werden“ gesagt. Dadurch haben sich natürlich irgendwann Glaubenssätze bei dir entwickelt, die auf diesen Tatsachen beruhen. Aus diesem Grund hast du jetzt vielleicht auch Angst, dass dein Partner dich mit der Erziehung alleine lässt und du dich künftig nicht nur um das Kind, sondern auch um ihn kümmern musst. Du hast Angst, wie deine Mutter, mit deinen Rollen überfordert zu sein und das nicht zu schaffen. Hast du Angst, dass du all deinen Rollen als Mutter, Hausfrau, Ehefrau und Businessfrau nicht gerecht werden kannst? Dann findest du hier die Lösung!

Mit diesen Ängsten und Glaubenssätzen wirst du ganz anders ins erste Lebensjahr deines Kindes gehen, als wenn du der festen Überzeugung bist, dass dein Partner dich unterstützt und ihr das gemeinsam schaffen werdet.

Mein Tipp: Finde deine Glaubenssätze heraus!

Dabei kannst du mal ganz genau überlegen wie du aufgewachsen bist und welches Bild dir deine Eltern vom Elternsein vermittelt haben. Was hat deine Mutter immer gesagt? Was hat dein Vater immer gesagt?

Und anschließend beobachtest du selber mal jeden Tag welche Gedanken du bezüglich deiner Beziehung und deiner Erziehung hast. Vor der ersten Geburt kannst du deinem Partner ganz genau von deinen Ängsten, Überzeugungen und Vorstellungen erzählen. Und er kann dir erzählen wie er sich seine Rolle als Vater vorstellt.

#2: Schließe deinen Partner nicht aus!

Kommunikation ist das A und O einer guten Beziehung! Und ich rede von richtiger Kommunikation und nicht einfach vom täglichen „Wie war dein Tag, Schatz?“. Kommunikation kann manchmal eine Hürde sein, besonders für die Menschen, denen es nicht leicht fällt sich zu öffnen.

Vor der Geburt:

Rede mit deinem Partner, wenn du Angst hast! Angst zu zeigen und offen zuzugeben ist keine Form der Schwäche, sondern der Stärke! Das gilt für jedes Geschlecht. Angenommen du hast anhand deiner Glaubenssätze herausgefunden, dass du Angst hast, dein Partner lässt dich mit der kompletten Erziehung alleine, dann sag’ ihm das! Diesen Glaubenssatz kannst du nur ändern, wenn du mit demjenigen darüber sprichst, der daran beteiligt ist.

Am besten ist es immer, wenn du solche Sätze in Ich-Botschaften verpackst. Also, wenn du sagst „ICH habe Angst vor…“ oder „ICH fühle mich gerade nicht so gut, weil…“, dann kann dein Partner besser darauf eingehen und fühlt sich nicht angegriffen als wenn du sagst „Lass mich bloß nicht alleine, wenn der/die Kleine erstmal auf der Welt ist!“.

Dein Partner kann dir nur helfen deinen Glaubenssatz aufzulösen, wenn du mit ihm darüber redest.

Nach der Geburt:

Wenn es um die Erziehung des gemeinsamen Kindes geht, sollten sich die Eltern natürlich in den meisten Dingen einig sein. Wichtige Entscheidungen sollten immer zusammen als Paar getroffen werden, damit ein Partner am Ende nicht da steht und sich übergangen fühlt. Auch hier solltet ihr darauf achten, dass ihr richtig miteinander kommuniziert. Wenn dich etwas stört, sag es deinem Partner, damit ihr es gemeinsam ändern könnt. Rede offen über deine Gefühle, wenn du dich gestresst oder missverstanden fühlst!

#3: Das Kind steht im Mittelpunkt, die Liebesbeziehung wird vergessen

Du darfst nicht vergessen: Du bist jetzt zwar Mutter, aber gleichzeitig bist du auch noch Ehefrau, beziehungsweise Partnerin. Ein weiterer Grund, warum sich so viele Paare nach der Geburt des ersten Kindes trennen, ist, dass sie sich zu wenig um das Wohl der Beziehung kümmern. Es gibt genau drei Dinge, die glückliche Paare nicht tun. Willst du sie erfahren? Dann klicke hier!

Es ist ganz klar, dass das Baby erstmal Vorrang hat, wenn es gerade neu geboren ist. Alle Aufmerksamkeit bekommt dieses kleine Wesen. Aber mit der Zeit kehrt auch hier ein Alltag in das Leben ein. Zärtlichkeiten und Intimität dürfen in einer Beziehung nicht fehlen. Sie sind ein sehr wichtiger Bestandteil für eine glückliche und dauerhafte Partnerschaft. Und damit meine ich nicht nur Sex, sondern auch Umarmungen und Küsse. Sie fördern das Gefühl der Verbundenheit, was nicht zuletzt daran liegt, dass dadurch sämtliche Glückshormone ausgeschüttet werden. Es ist nicht nur so, dass du Mutter und dein Partner Vater ist. Ihr seid gemeinsam die Eltern, als Team!

Mein Tipp für mehr Intimität:

Legt euch einen Tag in der Woche, oder alle zwei Wochen fest, an denen ihr das Kind woanders unterbringt, sodass ihr traute Zweisamkeit genießen könnt. Es ist überhaupt nichts verwerfliches oder schlimmes daran, das Kind bei der Oma, der Tante oder einem befreundeten Pärchen unterzubringen, um Zeit zu zweit genießen zu können. Es fördert eure Beziehung total!

Es ist auch eine gute Option, euch einen Abend die Woche einen Babysitter zu holen, damit ihr in Ruhe in ein chices Restaurant gehen könnt. Vielleicht gibt es ja ein junges Mädchen oder einen Jungen, der sich ein paar Euro dazu verdienen will und dafür auf euer Baby aufpasst.

#4: Zeigt euch, wie wichtig ihr euch seid!

Es hört sich nicht nur simpel an, sondern ist es auch: Mache deinem Partner einfach mal ein paar ernst gemeinte Komplimente! Das wird nicht nur ihn total glücklich machen, sondern ist auch für eure Beziehung gut. Gerade beim dem ersten Kind, ist man sich nicht immer sicher wie man sich verhalten soll und was richtig ist und was nicht. Ein einfaches „Das hast du toll gemacht, Schatz!“ kann schon helfen.

Aber neben den Komplimenten sind auch kleine Aufmerksamkeiten oder liebe Nachrichten ganz schön. Es muss sich nicht immer alles um das Kind drehen, es kann auch mal wieder nur um euch beide gehen. Ich kenne viele, die gesagt haben „Warum muss ich ihr denn immer zeigen, dass ich sie liebe? Sie weiß es doch“. Aber manchmal ist es einfach mal schön, wenn man es nicht nur weiß, sondern auch spürt. Wenn der Partner sich Mühe gibt und es als nicht selbstverständlich ansieht, dich als seine Partnerin an seiner Seite zu wissen. Und genau dieses Gefühl könnt ihr durch Komplimente, kleine Aufmerksamkeiten wie eine Karte oder Blumen, oder eine SMS ausdrücken. Es ist nicht schwer. Probiert es einfach!

 

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xoxo Miss P

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