Wer will ich sein und was will ich tun?

Es passiert ganz schnell, du bemerkst es nicht einmal und plötzlich bist du an einem Punkt, an dem du dich fragst: „Moment mal…was mache ich hier eigentlich?“

Oftmals leben die Menschen ihren Alltag, ohne ihn groß zu hinterfragen. Sie gehen täglich zu einem Job, der keinen Spaß macht und genießen die „Freizeit“, indem sie nichts tun. Zu Hause steht auch noch ganz viel Arbeit an: Haushalt, Kochen und sich gegebenenfalls um die Kinder kümmern. Manche Frauen haben zu Hause auch noch einen Mann, um den sie sich kümmern müssen. Sie führen eine Beziehung mit diesem Mann und wachen eines Morgens auf mit den Fragen:

„Bin ich wirklich glücklich in dieser Beziehung oder lebe ich sie nur aus Gewohnheit? Bin ich glücklich in meinem Job oder erledige ich ihn nur, um Geld zu bekommen? Lebe ich wirklich das Leben, welches ich schon immer leben wollte? Habe ich vielleicht die Möglichkeit mein Leben in eine andere Richtung zu lenken?“

JA! Du hast die Möglichkeit alles zu verändern! Wer, wenn nicht du?

Vor ein paar Wochen kam eine Klientin zu mir, die plötzlich anfing alles zu hinterfragen. Ihr Name ist Katharina, genannt: Kathi. Es hatte etwas mit ihrem 30. Geburtstag zu tun. Ihre Eltern kamen zu Besuch und haben ihr einen alten Karton mitgebracht, den sie noch im Keller gefunden haben. In diesem Karton befanden sich einige Erinnerungen aus Kathi’s Kindheit. Sie freute sich schon riesig darüber den Karton zu öffnen und wortwörtlich ein bisschen in ihrer Vergangenheit zu wühlen. Ein Tag nach ihrem Geburtstag öffnete sie diesen Karton. Sie fand ihr altes Tagebuch, in dem sie nicht nur ihre bisherigen Erlebnisse aufgeschrieben hatte, sondern auch ihre Träume. Auf einer Seite stand geschrieben:

Wenn ich einmal 30 bin, dann möchte ich das alles erreicht haben:

Ich möchte einen Ehemann haben, mit dem ich ganz viel Spaß haben kann und der immer für mich da ist.
Ich möchte einmal in Afrika gewesen sein, um die vielen wilden Tiere zu bestaunen.
Ich möchte ein lustiges Kinderbuch geschrieben und veröffentlicht haben.
Ich möchte ganz viel Spaß haben und jeden Tag lachen.

Kathi hatte ganz vergessen, dass sie sich all das einmal vorgenommen hatte. Sie weiß aber noch ganz genau, wie wichtig ihr das immer gewesen ist. Nun ist sie gerade 30 Jahre alt geworden und stellte fest, dass sie ihre Träume nie richtig verfolgt hat. Nach der Schule ging sie damals sofort arbeiten, um ihre Mutter zu unterstützen. Sie lernte mit Anfang 20 einen Mann kennen, den sie hauptsächlich deswegen heiratete, weil sie glaubte er wäre der einzige, der ihr je diese Frage stellen würde. Kathi hatte diesen Mann zwar wirklich gerne, doch ihr Traumprinz war das nicht. Mit Mitte 20 war sie in einem Alltag gefangen, in dem sie sich keine Gedanken mehr um ihre Träume und Ziele gemacht hat. Doch mit einem Male war all das wieder da. Das sind die Geheimnisse einer langen und glücklichen Beziehung!

Kathi kam zu mir mit den Worten: „Petra, ich glaube ich will ein anderes Leben haben.“

Daraufhin fragte ich sie: „Wie soll dein Leben denn aussehen?“

„Das weiß ich leider nicht genau“, antwortete sie bloß.

Sie erzählte mir von ihren Kindheitsträumen und dass diese der ausschlaggebende Grund dafür war, dass sie zu mir gekommen ist. Kinder haben viele Träume und Visionen von ihrer eigenen Zukunft, aber du entwickelst dich natürlich immer weiter. Es kann also sein, dass das, was du als Kind wolltest, auf dein jetziges Ich nicht mehr zutrifft. Ebenso können aber auch Träume dabei sein, die sich in all der Zeit nicht verändert haben.

„Welche Träume hast du immer noch?“, fragte ich sie.

„Der erste Traum trifft natürlich immer noch zu. Wie jedes kleine Mädchen, habe auch ich mir meinen Prinzen vorgestellt.“, sagte Kathi.

„Und ist dein Mann auch dein Traumprinz?“

„Nein, ich glaube nicht“, meinte sie.

„Und was hält dich davon ab deinen Traumprinzen zu finden?“, wollte ich von ihr wissen.

„Die Angst ihm nie zu begegnen und dann alleine zu enden, wenn ich meinen Mann jetzt verlasse.“

Ich sagte Kathi, dass Ängste okay sind, aber sie zu keinem Hindernis werden sollten. Jeder Mensch hat Ängste, das ist ganz natürlich. Und Ängste sind dafür da, um sich mit ihnen auseinanderzusetzen und herauszufinden, warum sie da sind und wie man sie loslassen kann. Angst sollte dich nie daran hindern, deine Träume zu verfolgen.

Wenn du etwas in deinem Leben verändern möchtest, dann ist der erste Schritt herauszufinden, was dich davon abhält und in den meisten Fällen ist es eine Angst, die dich abhält. Kathi konnte diese Angst sofort definieren: Die Angst vor dem ewigen Alleinsein. Willst du wissen, in welche Eigenschaften sich Männer verlieben? Dann klicke hier!

Was ist deine Angst? Versuche deine Angst zu definieren, nur so kannst du sie gehen lassen!

Nachdem Kathi mir ihre Angst gesagt hat, habe ich ihr eine kleine Übung gegeben:

Stell dir vor, du gehst gerade zu einer Wahrsagerin. Du möchtest wissen, was die Zukunft dir wirklich bringt. Du sitzt nun vor dieser erfahrenen Frau und die magische Kugel, in der sie sieht, wie dein Leben in der Zukunft ist, befindet sich in eurer Mitte. Die Wahrsagerin sagt zu dir: „Ich sehe, dass du sehr glücklich bist. Du lachst und hast viel Spaß mit dem Mann, der vor dir steht. An deinem Finger befindet sich ein wunderschöner goldener Ring, genau so wie an dem des Mannes. Ich sehe dich aus einer Kirche herauskommen mit einem wunderschönen Brautkleid und diesen Mann an deiner Seite.“

Wenn du nun also weißt, dass die Kugel die Wahrheit spricht und du dir zu 100 Prozent sicher bist, dass du in Zukunft deinen Traumprinzen findest, frage ich dich jetzt: Wie fühle ich mich? Was hat diese Übung mit meiner Angst gemacht?

Du hast natürlich immer die Wahl. Du kannst dich entscheiden, ob du dein Leben lang mit einem Mann zusammen sein willst, den du nicht richtig liebst und der dich nicht glücklich macht oder ob du dich auf die Suche nach deinem Traummann machst. Denn diesen Traummann gibt es wirklich für dich!

Was dir bei der Suche hilft ist, dass du dir immer wieder genau vorstellst, wie dein Leben sein wird, wenn du ihn bereits gefunden hast. Du ziehst das an, woran du glaubst. Glaubst du an deinen Traummann, ziehst du ihn automatisch in dein Leben.

Und wenn du das nächste Mal Angst hast, etwas in diesem Leben zu verändern, dann stell dir einfach deinen hundertsten Geburtstag vor. Fast dein ganzes Leben liegt bereits hinter dir und du weißt, du hast nicht mehr lange auf diesem Planeten. Du blickst auf dein gesamtes Leben zurück und fragst dich: „Habe ich alles in meinem Leben gemacht, was ich wollte? Oder bereue ich, dass ich etwas NICHT getan habe?“

Menschen, die im Sterben liegen, bereuen nicht die Dinge, die sie getan haben, sondern die, die sie NICHT getan haben. Das Leben ist zu kurz, um auf deinen Traummann zu verzichten. Das Leben ist auch viel zu kurz, um deine Träume aufzuschieben. Mache aus deinen Träumen Ziele und verfolge diese Ziele ab sofort!

Schreibe dir dazu zuerst eine Liste, mit all deinen Zielen auf allen Ebenen!

Was sind deine beruflichen Ziele?

Was sind deine persönlichen Ziele?

Welche Ziele hast du für deine Beziehung?

Schreibe dir all das auf und schaue dann, wie du weiter vorgehst. Du hast einige Ziele gefunden, vielleicht fünf, vielleicht fünfzehn, ganz egal wie viele es auch sind, wichtig ist: Du hast deine Ziele definiert. Nun geht es darum, diese Ziele zu priorisieren. Welches Ziel ist dir ganz besonders wichtig? Welches lässt sich leicht erreichen? Diese Ziele sollten die ersten sein, die du verfolgst. Sobald du es schon geschafft hast ein Ziel zu erreichen, wie zum Beispiel eine Reise nach Afrika, dann hast du ein Erfolgserlebnis gehabt. Dieses Erfolgserlebnis treibt dich an die anderen Ziele weiter zu verfolgen. Und falls dir eins groß erscheint, unterteile es in viele kleine Schritte.

Kathi kam das Ziel ein Kinderbuch zu schreiben ziemlich groß vor, da sie schon sehr lange nichts mehr geschrieben hat. Also haben wir gemeinsam geschaut, wie sie es verkleinern kann. Das erste Ziel war es, eine Geschichte zu überlegen und diese in Stichpunkten aufzuschreiben. Von da an war jedes Kapitel ein weiteres Ziel. Sie wusste nicht, wie sie ihr fertiges Buch dann veröffentlichen konnte. Was hat sie also gemacht? Sie hat im Internet nachgeschaut, wie die Menschen, die bereits eins veröffentlicht hatten, vorgegangen sind. Und dann hat sie sogar einige davon angeschrieben und gefragt, ob sie ihr helfen könnten.

Gestern schrieb Kathi mir eine Nachricht mit folgendem Inhalt:

Liebe Petra,

danke, dass du mir gezeigt hast meine Ängste zu bewältigen und meine Ziele zu verfolgen. Ich habe mich von meinem Mann getrennt und bin nun auf der Suche nach meinem Traumprinzen. Währenddessen arbeite ich schon an meinen Zielen. Ich habe nun mein erstes Kinderbuch veröffentlicht und schicke dir natürlich eine kostenlose Version davon.

Alles Liebe,

Kathi

 

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xoxo Miss P

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