Wie du in 4 Schritten deine Verlustangst überwindest!

Verlustangst ist so alt wie die Menschheit selbst. Wenn ein Mensch geboren wird, hat er zwei natürliche Ängste: Die Angst vor dem Fallen und die Angst vor lauten Geräuschen. Ein neugeborener Mensch, ein Baby, ist nämlich noch nicht imstande, sich um sich selbst zu kümmern. Er wird von Menschen gehalten und vertraut darauf, dass diese ihn nicht fallen lassen. Auch gegen laute Geräusche kann ein Baby sich nicht wehren, aus diesem Grund sind das zwei natürliche Ängste, die in uns Menschen drin sind.

Die Verlustangst ist nicht natürlich, aber dennoch ziemlich alt. In der Steinzeit brauchten die Menschen einander, um zu überleben. Die Frau war auf den starken Mann angewiesen und der Mann auch auf die Frau, die sich daheim um Kinder und Nahrung kümmerte. Ein Verlust des schützenden Mannes hätte für sie den Tod bedeuten können. Kein Wunder also, dass die Steinzeitmenschen Verlustangst hatten.

Aber die Power-Frau von heute kann ziemlich gut alleine leben und braucht nichts und niemanden, um zu überleben. Die Frau von heute kann alles in einem sein: Hausfrau, Business-Frau und Mutter. Und obwohl das so ist, leiden viele Power-Frauen doch noch an Verlustangst. So wie meine Freundin Lea damals.

Sie lebte permanent mit der Angst ihren Partner zu verlieren. Einen Verlust erleben wir aber nicht nur bei einer Trennung vom Partner, sondern bei allem womit wir zu tun haben und was wir besitzen. Alles ist vergänglich. Somit ist für uns alles irgendwann ein Verlust, weil nichts für immer bleibt. Wir können uns noch so sehr dagegen sträuben und ängstlich sein, aber es wird nichts daran ändern, dass alles diese Welt irgendwann verlässt. Das einzige was wir tun können, ist diesen Verlust zu akzeptieren wenn er kommt und bis dahin jede einzelne Sekunde genießen und schätzen.

Ich habe Lea vier Schritte gezeigt, mit denen sie ihre Verlustangst überwinden kann:

 

#1: Sieh’ der Angst ins Auge!

Die Angst tritt nur vor dem Ereignis ein. Lea hatte Angst davor, dass ihr Partner sie verlässt. Sobald der Partner sie dann aber verlassen hat, ist die Angst weg. Dann sind zwar noch Schmerz, Trauer und Kummer da – aber die Angst vor dem Verlassenwerden nicht mehr.

Deine Verlustangst kann dafür sorgen, dass dein Partner dich erst recht verlässt. Wenn du deine Angst nämlich nicht weiter hinterfragst und nicht versuchst sie zu überwältigen, dann wird sie dich irgendwann überwältigen. Das führt nicht nur dazu, dass du die ganze Zeit mit deiner Angst lebst, sondern auch, dass du dich nicht mehr so verhältst wie du es normalerweise tust. Klicke hier und du erfährst die drei gefährlichsten Fehler für eine Beziehung (Hier klicken!)

Viele Frauen, die ich kenne, haben mit ihrer Verlustangst ihre Beziehung zerstört. Ihre Angst hat sie dazu getrieben, bei jeder Frau, mit der ihr Partner zu tun hatte, eine Gefahr zu sehen und eifersüchtig zu sein. Sie haben sich Sorgen gemacht, wenn er nicht gleich nach der Arbeit nach Hause gefahren ist und sahen in alles und jedem eine Bedrohung. Diese Frauen haben sich also nicht mehr natürlich verhalten und somit ihre Beziehung zerstört. Vielleicht kennst du ja den Spruch: Egal was du denkst, du hast Recht! – Das stimmt!

Mein Tipp an dich: Pack die Angst am Schopfe und frage dich, warum sie da ist. Finde heraus was hinter deiner Verlustangst steckt! Hierzu benötigst du einen ruhigen Moment, in dem dich nichts anderes beeinflusst, als diese eine Frage.

Nimm dir heute Abend einmal mindestens 15 Minuten Zeit nur für dich und geh in dein Inneres hinein. Beschäftige dich mit deiner Angst, statt sie einfach zu akzeptieren! Erfahre hier nochmal genauer, wie du mit deiner Verlustangst umgehst (Hier klicken!)

 

#2: Was habe ich von meiner Verlustangst?

Die Angst hat keine Macht über dich – du hast die Macht über sie! Und nur, weil sie im Moment ein Teil von dir ist, heißt das nicht, dass das für immer so sein muss oder dass du nichts dagegen unternehmen kannst! Verlustangst kann man heilen! Du kannst sie heilen!

Lea war damals begeistert von der ersten Übung! Sie hätte es niemals für möglich gehalten so viel über sich selbst zu erfahren. Zu dieser Zeit hat sie die Übung in ihre Abendroutine eingebaut. Jeden Abend hat sie sich mit ihrer Verlustangst auseinandergesetzt und schnell Fortschritte gemacht.

Nach den 15 Minuten hat sie die zweite Übung gemacht, die ich ihr gezeigt habe.

Sie hat sich eine Liste erstellt mit der Frage: „Was habe ich von meiner Verlustangst?“

Diese sah zum Beispiel so aus:

Was habe ich von meiner Verlustangst?

  • Ich bin eifersüchtig
  • Ich mache mir ständig Sorgen
  • Ich kann die schönen Momente nicht genießen, weil ich Angst habe, dass sie bald vorbei sind

Lea hat sich vor Augen geführt, was die Verlustangst wirklich für Auswirkungen hat. „Mache jetzt eine Liste, mit all den positiven Dingen, die die Verlustangst mit sich bringt!“, habe ich Lea damals aufgetragen.

Lea nahm sich den Stift zur Hand und überlegte. Ihr fiel nichts ein. „Es gibt nichts positives“, sagte sie zu mir. „Stimmt! Also brauchen wir deine Angst doch gar nicht, oder?“, fragte ich sie.

„Nein“

 

#3: Ein kleines Spiel, in dem die Angst real wird

„Lass uns mal ein kleines Spiel spielen“, sagte ich damals zu Lea. „Du hast Angst davor, deinen Partner zu verlieren, richtig?“

„Ja das stimmt.“

„Deine Angst wird in wenigen Minuten real werden. Dein Partner verlässt dich. Was passiert jetzt?“

„Ich bin jetzt wieder alleine“, sagte sie. „Der Liebeskummer ist groß, ich weine, trauere und bin alleine.“

„Ok. Du bist dann traurig. Wie lange? Vielleicht drei Wochen, drei Monate? Und was wirst du danach tun?“, wollte ich wissen.

„Danach werde ich versuchen wieder glücklich zu sein und irgendwann neue Männer kennenlernen.“

Warum ist das so? Na weil nichts für immer da ist. Auch kein Liebeskummer, keine Trauer, keine Angst.

Frage an dich: Wurdest du schon einmal von einem Partner verlassen? Nur die wenigsten Menschen antworten mit Nein. Die meisten von uns haben schon mindestens eine Trennung hinter sich. Und obwohl nach jeder Trennung der Kummer und die Trauer folgte, haben wir es doch wieder geschafft uns aufzuraffen und nach vorn zu schauen.

Auch Lea wurde vorher schon von Männern verlassen. Das heißt ihre Verlustangst war schon ein paar Mal in ihrem Leben Realität und jedes Mal hat sie es geschafft wieder glücklich zu sein und einen neuen Partner zu finden. Sie hat sich also selbst den Beweis dafür geliefert, dass sie es schaffen kann. Sie kann wieder glücklich werden, auch nachdem sie verlassen wurde. Das hat sie sich schon ein paar Mal gezeigt.

 

#4: Visualisiere dein Ziel!

Das Visualisieren von Ereignissen hat einen großen Einfluss auf das Eintreten dieses Ereignisses. Egal was du denkst – du hast Recht! Wenn eine Frau mit großen Verlustängsten hinter jeder Ecke Gefahr sieht, verhält sie sich nicht mehr normal. Sie wird eifersüchtig, unterstellt ihrem Partner schlimme Dinge und irgendwann werden ihre Gedanken und Ängste wahr. Nachdem sie ihn durch ihr Misstrauen und ihren Schuldzuweisungen dazu getrieben hat, wird sie sagen: „Siehst du, ich hatte von Anfang an Recht.“

Das funktioniert sowohl bei negativen Ereignissen, als auch bei positiven. Statt den Mann dazu zu bringen, sich von dir zu trennen, kannst du mit deinen Gedanken auch dafür sorgen, dass er bei dir bleibt. Dazu denkst du nicht mehr: „Will er mich wohl verlassen? Findet er diese Frau hübscher als mich? Kann es sein, dass er mich nicht mehr liebt?“ All die negativen Gedanken lässt du weg.

Stattdessen sagst du dir: „Ich weiß, er liebt mich. Er findet mich schön so wie ich bin. Er möchte genauso sehr mit mir zusammen sein wie ich mit ihm.“

Bei jemandem mit starken Verlustängsten wird es natürlich nicht einfach sein, mal eben so seine Gedanken zu ändern. Aber mit ein bisschen Übung, kann man seine Gedanken mehr und mehr beeinflussen.

Mein Tipp: Denke jeden Morgen nach dem Aufwachen, jeden Mittag und jeden Abend vor dem Schlafengehen deine positiven Gedanken: „Ich weiß, er liebt mich. Er findet mich schön. Er will mit mir zusammen sein. Unsere Beziehung ist toll. Unsere Beziehung ist stark. Ich vertraue ihm.“

So integrierst du sie schon in deinen Alltag. Nach ein paar Tagen erhöhst du diese Zeiten und plötzlich denkst du das schon fünfmal am Tag. Dann erhöhst du wieder…usw.

 

Deine Übung dazu:

Suche Beweise für deine Gedanken! Achte bei Männern mehr darauf was sie tun, als was sie sagen! Damit du also nicht denkst: „Oh Gott, mein Partner liebt mich nicht, denn er hat es mir heute noch nicht gesagt“, schaue mal was er für dich tut. Denn Liebe ist ein Tu-Wort.

Wenn du magst, kannst du dir deine Beweise auch aufschreiben.
Zum Beispiel so:

  • Er hat mir heute bei meinem Problem geholfen
  • Er hat mich von der Arbeit abgeholt, damit ich im Dunkeln nicht alleine draußen bin
  • Er hat etwas leckeres für uns gekocht

Damit zeigt er dir wirklich, dass er dich liebt.

Die Übungen zeigen nur dann ihre Wirkung, wenn du sie regelmäßig durchführst! 🙂

 

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xoxo Miss P

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